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Knittelsheimer Mühle und Storchenfreunde Knittelsheim

Ursprünglich war die Knittelsheimer Mühle (jetzt eine Gaststätte) als Getreidemühle mit Wasserantrieb Anfang 1700 erbaut worden. Zum Anwesen gehörten als “Vierkanthof“ mehrere Wirtschaftsgebäude mit Viehställen, Scheunen, Wiesen und Wald. Doch schon sehr früh wurde sie zu einer Nagelschmiede umfunktioniert, die ihre Kraft aus dem Spiegelbach erhält, der am Ottersheimer Teilungswehr von der Queich abgetrennt und später bei Germersheim in den Rhein mündet. Schon zu jener Zeit soll in der Mühle eine Schänke eingerichtet worden sein, damit die Kutscher und Arbeiter sich stärken konnten. Als gegen 1940 die Schmiede aufgegeben wurde, war das Anwesen dem Verfall preisgegeben. Seit 1977 ist die Mühle in Familienbesitz und wurde liebevoll von Grund auf restauriert und umgebaut.
Mehr Informationen finden Sie hier: www.knittelsheimer-muehle.de

Storchenfreunde Knittelsheim

Seit 2001 brütet der Weißstorch wieder erfolgreich in der Verbandsgemeinde Bellheim. Durch die Wiesenbewässerung werden oft hunderte von Störche angelockt. Auch durch die Unterstützung der Storchenfreunde Knittelsheim, die mittlerweile 13 Nester angelegt haben, fühlt sich "Meister Adebar" bei uns wieder sehr heimisch. Interessierte können sogar online über zwei Webcams die Störche hautnah beobachten. Um Aufzucht und Pflege zu unterstützen sind Spenden und Engagements über Storchenpatenschaften sehr willkommen.
Lesen Sie mehr unter www.knittelsheim-storch.de oder auf Facebook.

Römerplatz

Bei Ausgrabungen am sogenannten “Hochweg“ wurden mehrere Gräberfelder aus der Römerzeit (etwa 200 n. Chr.) entdeckt. Dieser Hochweg - eine frühere Römerstraße - zog sich über Knittelsheim nach Bellheim. Mündliche Überlieferungen besagen, dass am heutigen Römerplatz ein römischer Signalturm gestanden haben soll. Heute fällt der Blick auf die unter den alten Kastanienbäumen befindliche Kreuzigungsgruppe aus rotem Sandstein, die 1816 erstellt wurde, gegenüber ein Ehrenmal zum Gedenken an die Gefallenen und Vermissten beider Weltkriege.

Brühlgraben

Ein Fußweg führt entlang des Brühlgrabens. Durch das Anlegen von Treppenstufen in die Böschung wurde das Element „Wasser“ erlebbar gemacht. Zusätzlich ist durch eine flachere Kieszone, einen Pumpbrunnen mit Mühlrad, Matchzone und Ablaufrinne sowie einem Stauwehr im Graben ein Erlebnisbereich für Kinder und Jugendliche entstanden. Die Nahtstelle Brühlgraben zwischen Neubaugebiet und Altortbereich wurde so zu einem Kommunikations-, Naherholungs- und Erlebnisbereich gestaltet. Damit wurde eine Begegnungsstätte für die gesamte Dorfbevölkerung geschaffen.